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Architektur

Aus Gothic Almanach

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In der Welt gibt es viele unterschiedliche Stile der 'Architektur. Jedes Land, Volk und Gruppierung haben einen ganz eigenen Stil.

Nordmar

Haus im Nordmarstil

Die Menschen von Nordmar bauen ihre Dörfer und Häuser meist auf Bergen, die wie natürliche Festungen wirken.
Die Häuser selbst sind aus großen und schweren Brettern gezimmert, die Wände wie die Dächer.
Die Dächer der Häuser sind in einem sehr schrägen Winkel gebaut und reichen bis auf den Boden hinab. Mit dieser Bauart wird gewährleistet, dass der Schnee, der in Nordmar in Massen fällt, leichter vom Dach herunter rutsch und das Gewicht nicht auf dem Dach lastet.
Die Häuser der Barbaren sind nicht direkt auf dem Bodengebaut. Sie heben sich durch Stützen oder Stelzen davon ab. Dadurch muss man keine Keller in den harten gefrorenen Boden graben[1] und der Wohnraum ist so besser isoliert.[2]

Viele Stützbalken werden von den Nordmarern mit kunstvollen Mustern versehen.

Myrtana

Khorinis

Die Menschen errichten ihre normalen Häuser überwiegend mit Holz und Fachwerk, obwohl es genug Möglichkeiten für Steinbrüche gäbe. So sind ihre Siedlungen nicht sonderlich widerstandfähig gegen Naturgewalten. Die meisten Behausungen in Khorinis sind Fachwerkhäuser, auch im oberen Viertel. Sie bestehen aus Holzgerüsten, dessen Zwischenräume, die Gefache, meist mit Lehm verdichtet werden und seltener mit Ziegeln.
Besonders die Häuser der unteren Bevölkerungsschichten im Hafenviertel sind nur aus einfachen Brettern zusammengezimmert. Bekannten Befestigungen wie zum Beispiel die Burg im Minental, die Stadtmauer von Khorinis oder die Bergfestung sind hingegen völlig mit Mauerwerk errichtet und erfüllen ihren Zweck mehr oder weniger.

Festland

Die Dörfer und Städte Myrtanas sind häufig aus sehr einfachen Materialen gebaut. Viele Häuser bestehen nur aus einfachen Brettern und ein einige sind nur mit Stroh gedeckt. Häuser des mittleren Standes sind aus einfach behauenen Steinen gebaut, aber teils auch nur mit Stroh gedeckt.
Die Burgen der großen Städte sind allerdings aus aufwendiger verarbeiteten Steinen gemauert und fester angelegt, um dem Volke darin Schutz bieten zu können.

Assassinen

Wüstenbarracke im Stil der Assassinen
Typischer Kuppelturm der Wüste

Einfache Häuser in der Wüste sind in Form eines Quaders gebaut. Die dafür genutzten Steine sind allerdings präzise in Form geschlagen und die Kanten sind glatt und gerade. Aufgrund des fehlenden Regens fungiert manchmal nur ein Teppich oder Tuch als Dach.

Größere Gebäude mit Zweck oder Bedeutung sind häufig rund gebaut und sehr hoch. Der Palast von Mora Sul ist dafür ein Beispiel. Diese Häuser haben oft auch ein rundes Dach, eine Kuppel, die schon aus der Ferne auffällt. Der Palast hat außerdem dekorative Reliefs an Außenwand und auf dem Dach, vierbeinige Wesen, die nicht weiter zugeordnet werden können.
In den meisten Orten triff man auf hohe Türme, die offenkundig aber nur kulturell dekorative Zwecke erfüllen. Die Türme werden ebenfalls von Kuppel an ihrer Spitze geschmückt.


Altes Volk von Varant

Nische in einem Gebäude des alten Volkes

Über die allgemeine Architektur des alten Volkes kann man nicht mehr viel sagen. Bis auf ihre Tempel stehen von ihren ehemaligen Behausungen nur noch Ruinen. Erkennbar ist nur noch, dass aus Stein gemauert wurde und, dass die Häuser alle miteinander verbunden waren bzw. aneinander gebaut wurden. Abstände zwischen den Bauten wurden nur für die Wege der Stadt gehalten.
Die Menschen des alten Volkes nutzten keine Regale in ihren Häusern. Stattdessen wurden Nischen in den Wänden als solche, wie auch als Hausschreine genutzt.[3]

Die Tempel haben die Form eines großen Kastens mit breiten Zinnen am Dach. Über den Eingang gibt es Aussparungen, die die Seitenwände in der Vorderansicht wie Türme wirken lassen. Die Innenwände der Tempel sind teils mit Mosaiken oder kunstvollen Bildern geschmückt.








Erbauer von Jharkendar

Eine der größeren Pyramiden der Jharkendarkultur

Die Architektur der Jharkendarer ist die Bemerkenswerteste, da die Gebäude zu großen Teilen noch stehen, obwohl sie schon Hunderte von Jahren alt sind und eine verheerende Flut hinter sich haben. Die noch existenten Gebäude sind allesamt aus Steinen erbaut. Wenn es Holzgebäude gegeben hat, sind sie im Laufe der Zeit weggefault oder bei der Flut zerstört worden.

Die meisten erhaltenen Gebäude sind im Stil von Pyramiden mit abgeflachter Spitze erbaut. Eine lange Treppe, die den selben Winkel hat wie die Pyramidenseiten, führt in das höhergelegene Innere der Behausungen. Je nach Zweck des Gebäudes sind innen wie außen kunstvolle Reliefs gemeißelt oder Bilder in vielerei Farben gemalt.

Die Kompetenz der Baumeister der Jharkendarer zeigt sich besonders an den Herrenhäusern. So hat die ehemalige Bibliothek z. B. ca. 10 Meter hohe in den Fels gehauene Säulen. Auch betreffs der Befestigungen scheinen die Jharkendarer nicht unerfahren gewesen zu sein, da sie für sie die geographischen Gegebenheiten mit einbezogen und z. B. das Herrenhaus der Krieger somit als Feste nutzen konnten.

Orks

Khorinis

Über die Architektur der Khorinis-Orks selbst ist nicht viel bekannt, da sie ihre Stadt und den Schläfertempel von Menschensklaven errichten ließen und unklar ist, ob die Baupläne von Orks oder Menschen stammen. Während der Tempel und die Fundamente der Stadt, die noch stehen, sehr widerstandsfest sind und von gekonnten Baumeistern zeugen, wohnen die Orks dennoch in Zelten. Die Lebensart der Orks scheint allgemein sehr naturvermunden und naturbelassen. Die Schamanen schmücken sich mit Federn und die Kleidung der Orks ist einfach und knapp gehalten. Ebenso wie ihre Kleidung sind ihre Behausungen, aus einfachen Naturmaterialien wie Holz, Leder und Knochen gebaut.

Festland

Bei den Nordlande-Orks scheint die Architektur weitaus ausgefeilter sein. Sie haben sogar riesige Arenen errichtet. Wobei diese auch von den Orksöldnern und Menschensklaven erstellte Arenen sein könnten.


Einzelnachweise

  1. Die Luken in den Häusern, die in die Keller führen, wurden im fertigen Spiel nicht eingebaut
  2. in The Art of Gothic 3
  3. in The Art of Gothic 3
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