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Paladine

Aus Gothic Almanach

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Ein Paladin in prunkvoller Rüstung
Ein Ritter in seiner Rüstung

Die Paladine sind der bewaffnete Arm des Orden Innos'; gegründet im Jahre 2 des Feuers.[1]. Sie sind die Streiter Innos', kämpfen fanatisch für ihren Gott, die Gesetze und die Ideale ihres Ordens. Die Paladine sind die bestausgerüsteten und bestausgebildeten Krieger des Myrtanisches Reiches[2]. Sie sind in jeder Hinsicht, auch ideologisch, die Elite des Reiches.

Hierachie

Der Orden der Paladine besteht aus Rittern und Paladinen, wobei erstere die Untergeordneten und Auszubildenden sind. Wie alle anderen bewaffneten Streitkräfte unterstehen die Ritter dem Befehl der Feuermagier. Die Paladine, also die besten und stärksten Ritter mit außergewöhnlich guten Rüstungen, sind den Feuermagiern im Rang gleichgestellt, teilweise sogar übergeordnet[3]. Ihre Hochmeister, also die Lords und Generäle, besitzen weitreichende Befehlsgewalt über die Streitkräfte, Einwohner und Hilfsquellen des Reiches. Nur der König selbst steht über diesen Meistern.

Werdegang und Ausbildung

In den Orden der Paladine werden nur Milizionäre aufgenommen, die Besonderes geleistet und sich bewiesen haben[4]. Sie erhalten eine besondere Ausbildung, leben und kämpfen zusammen mit den Rittern und werden schließlich von einem Paladin zum Ritter geschlagen. Zur Ausrüstung eines Ritters gehören eine gute Rüstung und ein Schwert aus Magischem Erz. Diese Waffe ist den meisten anderen Waffen klar überlegen. Zudem kann der Ritter, nach entsprechender Ausbildung, das Schwert Innos weihen und so seine Waffeneigenschaften weiter verbessern. Zur Ausrüstung der Paladine und Ritter gehören auch spezielle Runen, die entweder dem Kampf gegen Kreaturen Beliars oder der Heilung dienen.
Nur die besten und edelsten Ritter können zu Paladinen aufsteigen. Diese Krieger sind im Kampf fast unbesiegbar, besitzen verbesserte Rüstungen und Waffen, die fast alles andere in den Schatten stellen.

Magie

Sie gehen völlig im Dienst an Innos auf und kennen nichts anderes mehr als die Verteidigung gegen alles Böse. Paladine sind geübt in der Nutzung der Runenmagie. Was ihnen noch zum Verhängnis wurde, als die Runenmagie durch Xardas vernichtet wurde und sie plötzlich nicht mehr über diejenigen Zauber verfügen konnten, auf die sie sich zuvor stets verlassen hatten. Vereinzelt sollen Paladine den Verlust ihrer Runenmagie sogar so gedeutet haben, dass Innos höchstselbst sie verlassen hätte, so dass sie stagnierten und nicht mehr gegen die orkischen Besatzer kämpften.

Wirken

In der Vergangenheit haben die Paladine an allen wichtigen Schlachten der myrtanischen Armeen entscheidend mitgewirkt. Sowohl bei der Schlacht um Varant, den beiden Orkkriegen als auch der Zerstörung zweier Beliar-Beschwörungstempel kämpften sie in vorderster Front, ebenso im Kampf um die südlichen Inseln.

Große Paladine

Der würdigste aller Paladine war der heilige Rhobar. Überall im Land stehen Statuen zu seinen Ehren. Der letzte bekannte Hochmeister des Ordens war Lord Hagen. Ein weiterer wichtiger Paladin war Dominique, dessen Schild als Heiligtum behandelt wird und nach dem die Verse von Dominiques Ruf benannt sind.

Innos' Zorn

Die legendäre Waffe der Paladine ist Innos' Zorn, ein heiliges Schwert, das man aber erst nach einer besonderen Weihe erhält. Dazu sind die sogenannten Tränen Innos' nötig. Einst wurde diese Waffe sogar von einem Gefangenen der Strafkolonie von Khorinis, nämlich Gomez, getragen.

Dezimierung

Der Orden der Paladine hat im zweiten großen Orkkrieg unter der Herrschaft von Rhobar II schwere Verluste erlitten[5], dem Feind aber auch hohe Verluste beigebracht. Es gelang ihm, die verderbten Innosschreine zu säubern und zwei hohe Schattenlords zu vernichten. Ein oder zwei Paladine reisten nach Irdorath, um den untoten Drachen zu vernichten.

Freidenker und Abtrünnige

Obwohl die meisten Ritter und Paladine stur in ihrem Glauben sind, gibt es auch einige wenige weltgewandtere und liberalere Krieger unter ihnen. Es gibt sogar Gerüchte, wonach ein paar Paladine Mitglieder des illegalen Ringes des Wassers und sogar der verbrecherischen Diebesgilde sind. Dies wird von offizieller Seite natürlich heftigst bestritten.[6]

Eine pervertierte und böse Version der Paladine sind die Schattenkrieger und die Schattenlords. Einige haben sich zu Lebzeiten von Innos abgewandt. Andere sind einfach nur untote Paladine.[7]


Einzelnachweise

  1. Zweiteilung der Kirche Innos'
  2. Wie in den meisten Gothic-Spielen durch die guten Paladinrüstungen, die schwer zu bekommen waren, zusätzlich bestätigt wurde
  3. Siehe dazu Zweiteilung der Kirche Innos'
  4. Zumindest in Khorinis. Ob es in Myrtana auch eine Miliz gibt ist unbekannt, wenn es eine gibt wurde sie vermutlich von den Orks zerstört
  5. Das lässt sich auch daran erkennen, dass es in Gothic 3 nur noch etwa 10 Paladine gibt und einige tote Paladine in den Orkstädten hängen
  6. Wird man als Magier in den Ring aufgenommen erfährt man dass man der erste und einzige Feuermagier des Rings ist. Beim Paladin wird nichts gesagt.
  7. Anhand ihrer Rüstungen kann man noch erkennen, dass es sich um einstige Kämpfer Innos' handelt

Priester und Streiter

Priester
Innos: Priester des alten Volkes · Feuermagier
Adanos: Priester von Jharkendar · Wassermagier · Druiden
Beliar: Schwarzmagier

Streiter
Innos: Krieger des alten Volkes · Paladine
Adanos: Krieger von Jharkendar · Ring des Wassers · Waldläufer

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