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Schöpfungsgeschichte: Unterschied zwischen den Versionen

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(predigt dialog)
K (Zweiter Bericht: { zu wenig)
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Es git zwei Berichte über Geschehnisse am Beginn der Zeit. Einer fokusiert den Beginn der Schöpfung und der andere eher den Beginn des [[Krieg der Götter|Götterkriegs]]. Überschneidungen der beiden Berichte gibt es wenig. <br>
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Es gibt zwei Berichte über Geschehnisse am Beginn der Zeit. Einer fokussiert den Beginn der Schöpfung und der andere eher den Beginn des [[Götterkrieg]]s. Überschneidungen der beiden Berichte gibt es wenig.  
Im ersten Bericht erscheint Beliar eher als ein eifersüchtiger Gott und im zweiten als ein hassender. Was sich aber nicht widersprechen muss. In Geschichten fließt erstens immer Interpretation der Autoren mit ein und zweitens kann Beliar, nachdem er verbannt wurde und die Zerstörung der Welt nicht mehr schaffbar war, immer noch kurz versucht haben sich zu integrieren.
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Solange die Sphären frei zugänglich waren, war es realistisch, dass Beliar alle Schöpfung zerstören konnte. Danach musste er selbst Teile der Schöpfung als seine Diener nutzen, um Einfluss auf die Welt zu nehmen. Selbst wenn er die Diener seiner Brüder vernichten lässt bleiben seine Diener immer noch zurück als Teil der Schöpfung Innos' und Adanos'.
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== Der erste Bericht ==
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Im ersten Bericht erscheint [[Beliar]] eher als ein eifersüchtiger [[Gott]] und im Zweiten als ein Hassender. Was sich aber nicht widersprechen muss. In Geschichten fließt erstens immer Interpretation der Autoren mit ein und zweitens kann Beliar, nachdem er und [[Innos]] verbannt wurden und die Zerstörung der [[Welt]] nicht mehr schaffbar war, immer noch kurz versucht haben, sich zu integrieren.
Das Wissen über diesen Bericht erhalten wir durch die „[[Lehren der Götter (Schrift)|Lehren der Götter]].
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===Band 1===
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Solange die [[Sphären]] frei zugänglich waren, war es realistisch, dass Beliar alle Schöpfung zerstören konnte. Danach musste er selbst Teile der Schöpfung als seine Diener nutzen, um Einfluss auf die Welt zu nehmen. Selbst, wenn er die Diener seiner Brüder vernichten lässt, bleiben seine Diener immer noch zurück als Teil der Schöpfung Innos' und [[Adanos]]'.
Band 1 beschreibt die Gebote der Götter und ihre Domänen:
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"Höre die Worte der Götter, denn es ist ihr Wille, dass sie gehört werden. Befolge die Lehren der Götter, denn es ist ihr Wille, dass sie befolgt werden. Achte die Priester der Götter, denn sie sind erwählt.
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== Erster Bericht ==
Die Worte [[Innos]]': Und möget ihr nicht verstehen, so zweifelt nicht an den Worten der Priester, ihr Tun ist gerecht und weise. Denn ich bin die aufgehende Sonne, das Licht und das Leben. Und alles was da wider der Sonne, ist wider mir und soll verbannt sein auf immer und ewig in die Schatten.
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Das Wissen über diesen Bericht erhalten wir durch die [[Lehren der Götter]].
Die Worte [[Adanos]]': Arbeite und lebe, denn der Tag ist gemacht dafür, dass der Mensch arbeite. Suche das Lernen und Wissen, auf dass Du es weitergeben kannst, denn so bist Du geschaffen worden. Wer aber müßig und faul, der soll verbannt werden auf immer und ewig in die Schatten.
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Die Worte [[Beliar]]s: Wer aber handelt unrecht und gegen den Willen der Götter, den will ich strafen, den Körper mit Schmerz, Leid und Tod, den Geist werde ich aber zu mir nehmen auf immer und ewig in die Schatten."
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===Band 2===
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=== Band 1 ===
Band 2 beschreibt die Geburt der Götter und ihre Schöpfungen und Segen:
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Der erste Band beschreibt die Gebote der Götter und ihre Domänen.
  
"Vom Anbeginn der Zeit: Es ward noch kein Tag oder Nacht und kein Wesen zog über die Welt. Da erschien der Welt Innos und sein Licht erhellte alles. Und Innos schenkte der Welt das Leben. Da aber kein Wesen im Licht des Innos leben kann, schuf er die Sonne. Das Licht war aber noch zu stark. Da teilte sich Innos und schuf Beliar. Beliar brachte die Nacht. Nun konnten die Menschen sein. Da teilte sich Innos erneut und schuf Adanos. Adanos gab den Menschen die Vielseitigkeit, Wissen, Neugier und Mut. Innos war sehr zufrieden mit sich und seinem Werk. Und er beschloss die Menschen Adanos ganz zu überlassen, um zu ruhen. Beliar aber wurde von Neid zerfressen, denn die Menschen beteten nicht zu ihm und ruhten des Nachts. Da wurde er zornig und er formte sich einen Menschen. Einen Menschen, der nur ihn anbeten sollte. Der Mensch aber ward genau so wie alle anderen Menschen. Beliar wurde so stark von Zorn erfüllt, dass er den Menschen tötete und sprach: Wenn sie mich nicht anbeten, dann sollen sie mich fürchten. Und er schuf den Tod und nahm den Menschen das Leben."
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"Höre die Worte der [[Götter]], denn es ist ihr Wille, dass sie gehört werden. Befolge die Lehren der Götter, denn es ist ihr Wille, dass sie befolgt werden. Achte die [[Priester]] der Götter, denn sie sind erwählt.
  
===Band 3===
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Die Worte [[Innos]]: Und möget ihr nicht verstehen, so zweifelt nicht an den Worten der Priester, ihr Tun ist gerecht und weise. Denn ich bin die aufgehende Sonne, das Licht und das Leben. Und alles was da wider der Sonne, ist wider mir und soll verbannt sein auf immer und ewig in die Schatten.
Band 2 beschreibt wie den Menschen die Magie geschenkt wird (Teile dieses Berichts tauchen in der Geschichte [[Die Flut (Schrift)|de Flut]] auf):
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"Innos gab den Menschen die Macht ihn zu hören und zu ihm zu sprechen. Er gab ihnen die Macht große Wunder zu vollbringen. Und er nannte sie Magie. Mit dieser Macht konnten die Menschen die Welt frei nach ihrem Willen gestalten. Es gab keine Grenzen, die Innos ihnen aufzeigte. Und so hatten die Menschen Teil an der göttlichen Schöpferkraft. Aber die Menschen waren sich alle gleich und das gefiel ihnen nicht. Also nahm er denen die unzufrieden waren, die Kraft. Die wenigen, die sich dankbar zeigten, stellte Innos über alle anderen. Diese Menschen wurden alsbald verehrt und gefürchtet und wurden Priester genannt. Doch auch unter ihnen gab es viele, die bald unzufrieden waren. Und so kam es, dass sie zu Adanos beteten und ihren Ursprung vergassen. Die Riege der Priester war gespalten. Kriege wurden entfesselt und auch der Glaube an die göttliche Allmacht war bald schon nur noch Mythos. So teilten sich die Priester. Die dem Adanos folgten nannte man nun Magier des Wassers, die Geweihten des Innos hießen aber die Magier des Feuers."
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Die Worte [[Adanos]]: Arbeite und lebe, denn der Tag ist gemacht dafür, dass der [[Mensch]] arbeite. Suche das Lernen und Wissen, auf dass Du es weitergeben kannst, denn so bist Du geschaffen worden. Wer aber müßig und faul, der soll verbannt werden auf immer und ewig in die Schatten.
  
== Der zweite Bericht ==
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Die Worte [[Beliar]]: Wer aber handelt unrecht und gegen den Willen der Götter, den will ich strafen, den Körper mit Schmerz, Leid und Tod, den Geist werde ich aber zu mir nehmen auf immer und ewig in die Schatten."<ref>[[Lehren der Götter Band 1]]; {{ref|1}}</ref>
Das Wissen über den zweiten Bericht erfahren wir durch [[Vatras' Predigt (Dialog)|Vatras' Predigt]] aus Khorinis.
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;Predigt: Aber das Licht war eine Qual für Beliar. Und alles, was Innos erschuf, wurde von Beliar zerstört.
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=== Band 2 ===
:Adanos aber sah, dass so nichts sein konnte. Kein Licht und keine Dunkelheit.
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Der zweite Band beschreibt die Geburt der Götter und ihre Schöpfungen und Segen.
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"Vom Anbeginn der Zeit: Es ward noch kein Tag oder Nacht und kein Wesen zog über die Welt. Da erschien der Welt [[Innos]] und sein Licht erhellte alles. Und Innos schenkte der Welt das Leben. Da aber kein Wesen im Licht des Innos leben kann, schuf er die Sonne. Das Licht war aber noch zu stark. Da teilte sich Innos und schuf [[Beliar]]. Beliar brachte die Nacht. Nun konnten die [[Menschen]] sein. Da teilte sich Innos erneut und schuf [[Adanos]]. Adanos gab den Menschen die Vielseitigkeit, Wissen, Neugier und Mut. Innos war sehr zufrieden mit sich und seinem Werk.
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Und er beschloss die Menschen Adanos ganz zu überlassen, um zu ruhen. Beliar aber wurde von Neid zerfressen, denn die Menschen beteten nicht zu ihm und ruhten des Nachts. Da wurde er zornig und er formte sich [[Beliars Mensch|einen Menschen]]. Einen Menschen, der nur ihn anbeten sollte. Der Mensch aber ward genau so wie alle anderen Menschen. Beliar wurde so stark von Zorn erfüllt, dass er den Menschen tötete und sprach: Wenn sie mich nicht anbeten, dann sollen sie mich fürchten. Und er schuf den Tod und nahm den Menschen das Leben."<ref>[[Lehren der Götter Band 2]]; {{ref|1}}</ref>
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=== Band 3 ===
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Der dritte Band beschreibt, wie den Menschen die [[Magie]] geschenkt wurde. Teile dieses Berichts tauchen in der Geschichte [[Die große Flut|"Die Flut"]], aus einem anderen Blickwinkel erzählt, wieder auf.
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"[[Innos]] gab den Menschen die Macht ihn zu hören und zu ihm zu sprechen. Er gab ihnen die Macht große Wunder zu vollbringen. Und er nannte sie Magie. Mit dieser Macht konnten die Menschen die Welt frei nach ihrem Willen gestalten. Es gab keine Grenzen, die Innos ihnen aufzeigte. Und so hatten die Menschen Teil an der göttlichen Schöpferkraft. Aber die Menschen waren sich alle gleich und das gefiel ihnen nicht. Also nahm er denen die unzufrieden waren, die Kraft. Die wenigen, die sich dankbar zeigten, stellte Innos über alle anderen.
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Diese Menschen wurden alsbald verehrt und gefürchtet und wurden Priester genannt. Doch auch unter ihnen gab es viele, die bald unzufrieden waren. Und so kam es, dass sie zu Adanos beteten und ihren Ursprung vergassen. Die Riege der Priester war gespalten. Kriege wurden entfesselt und auch der Glaube an die göttliche Allmacht war bald schon nur noch Mythos. So teilten sich die Priester. Die dem [[Adanos]] folgten nannte man nun [[Wassermagier|Magier des Wassers]], die Geweihten des Innos hießen aber die [[Feuermagier|Magier des Feuers]]."<ref>[[Lehren der Götter Band 3]]; {{ref|1}}</ref>
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=== Die Flut ===
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"Am Anfang zogen die [[Nomaden]] über das Land
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und der [[Ewiger Wanderer|ewige Wanderer]] führte sie
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und [[Innos]] sprach zu denjenigen Wanderer:
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"Leg deinen [[Stab des ewigen Wanderers|Stab]] beiseite."
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und an seiner statt gab ihm Innos das [[Zepter von Varant|Zepter]]
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und der ewige Wanderer wurde sein Diener
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und Innos verlieh ihm einen Teil seiner [[Magie der Herrschaft|göttlichen Macht]]
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auf dass er dem Wirken [[Beliar]]s einhalt gebiete
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und die Macht war Feuer
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und er lenkte es nach seinem Willen
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aber einige unter den Nomaden wollten Innos nicht folgen
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und das Volk der Nomaden ward gespalten
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und das Zepter war ihr Zeichen der Herrschaft
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und Innos sprach zu seinen Dienern:
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"Errichtet mir ein [[Portal des alten Volkes|Portal]], auf dass ich auf immer über die [[Welt]] herrsche."
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und seine Diener taten, wie ihnen geheißen ward
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als aber Beliar sah, was die Diener Innos taten, schrie er vor Zorn
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und ein [[Wesen von uralter Macht]] hörte seinen Ruf
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und erhob sich aus der [[Erde]]
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und andere große Wesen mit ihm
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aber die Zeit der großen Wesen war vorbei, denn so war [[Adanos]]' Wille
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aber Adanos ließ die [[Die große Flut|Flut]] kommen und das Wesen wurde fortgespült von der Erde
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als der Diener Innos erkannte was geschah
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"Nie mehr sollt ihr mein Land betreten, denn es ist heilig, und so soll es sein.""<ref>[[Die Flut]]; {{ref|3}}</ref>
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== Zweiter Bericht ==
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Das Wissen über den zweiten Bericht erfahren wir durch [[Vatras' Predigt]] aus Khorinis.
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;Vatras:Aber das Licht war eine Qual für [[Beliar]]. Und alles, was [[Innos]] erschuf, wurde von Beliar zerstört.
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:[[Adanos]] aber sah, dass so nichts sein konnte. Kein Licht und keine Dunkelheit.
 
:Und so stellte er sich zwischen seine Brüder, um ihren Streit zu schlichten. Und es gelang ihm nicht.
 
:Und so stellte er sich zwischen seine Brüder, um ihren Streit zu schlichten. Und es gelang ihm nicht.
 
:Aber dort, wo Adanos stand, ward ein Ort, an dem Innos und Beliar keine Macht hatten.
 
:Aber dort, wo Adanos stand, ward ein Ort, an dem Innos und Beliar keine Macht hatten.
 
:Und an diesem Ort waren Ordnung und Chaos zugleich. Und so ward das Meer erschaffen.
 
:Und an diesem Ort waren Ordnung und Chaos zugleich. Und so ward das Meer erschaffen.
:Und das Meer gab das Land frei. Und es entstanden alle Wesen. Bäume wie Tiere. Wölfe wie Schafe. Und zuletzt entstand der Mensch.  
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:Und das Meer gab das Land frei. Und es entstanden alle Wesen. Bäume wie Tiere. [[Wölfe]] wie [[Schafe]]. Und zuletzt entstand der [[Menschen|Mensch]].  
 
:Und Adanos gefiel, was entstanden war. Und er erfreute sich an allen Wesen gleichermaßen.
 
:Und Adanos gefiel, was entstanden war. Und er erfreute sich an allen Wesen gleichermaßen.
:Aber so groß war der Zorn Beliars, dass er über das Land kam und das Tier erwählte.
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:Aber so groß war der Zorn Beliars, dass er über das Land kam und das [[erstes Wesen|Tier]] erwählte.
 
:Und Beliar sprach zu ihm. Und das Tier ward ihm Untertan.
 
:Und Beliar sprach zu ihm. Und das Tier ward ihm Untertan.
:Und Beliar verlieh ihm einen Teil seiner göttlichen Macht, auf dass es das Land zerstöre.  
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:Und Beliar verlieh ihm einen Teil [[Magie der Beschwörung|seiner göttlichen Macht]], auf dass es das Land zerstöre.  
:Aber Innos sah, was geschehen war. Und auch er betrat das Land und er erwählte den Menschen.
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:Aber Innos sah, was geschehen war. Und auch er betrat das Land und er erwählte [[zweites Wesen|den Menschen]].
 
:Und Innos sprach zu ihm. Und der Mensch ward ihm Untertan.
 
:Und Innos sprach zu ihm. Und der Mensch ward ihm Untertan.
:Und Innos verlieh ihm einen Teil seiner göttlichen Macht, auf dass er dem Wirken Beliars Einhalt gebiete.
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:Und Innos verlieh ihm einen Teil [[Magie der Herrschaft|seiner göttlichen Macht]], auf dass er dem Wirken Beliars Einhalt gebiete.
:Und Beliar sprach zu einem weiteren Wesen. Aber Adanos ließ die Flut kommen, und das Wesen wurde fortgespült von der Erde.
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:Und Beliar sprach zu einem [[drittes Wesen|weiteren Wesen]]. Aber Adanos ließ [[die große Flut|die Flut]] kommen, und das Wesen wurde fortgespült von der Erde.
 
:Aber mit ihm fortgespült wurden Bäume und Tiere. Und Adanos überkam eine tiefe Trauer.
 
:Aber mit ihm fortgespült wurden Bäume und Tiere. Und Adanos überkam eine tiefe Trauer.
:Und so sprach Adanos zu seinen Brüdern: Nie mehr sollt ihr mein Land betreten. Denn es ist heilig. Und so soll es sein.
+
:Und so sprach Adanos zu seinen Brüdern: Nie mehr sollt ihr [[Sphäre Adanos'|mein Land]] betreten. Denn es ist heilig. Und so soll es sein.
:Aber der Mensch und das Tier führten Krieg auf dem Land Adanos'. Und der Zorn der Götter war mit ihnen.
+
:Aber der Mensch und das Tier führten [[Krieg der ersten Erwählten|Krieg]] auf dem Land Adanos'. Und der Zorn der Götter war mit ihnen.
:Und der Mensch erschlug das Tier und es ging ein in Beliars Reich.
+
:Und der Mensch erschlug das Tier und es ging ein in [[Beliars Reich]].
 
:Adanos aber sah, dass nun Ordnung und Chaos ungleich waren und er bat Innos, dem Menschen seine göttliche Macht zu nehmen.
 
:Adanos aber sah, dass nun Ordnung und Chaos ungleich waren und er bat Innos, dem Menschen seine göttliche Macht zu nehmen.
 
:Und Innos, in seiner Weisheit, tat es.
 
:Und Innos, in seiner Weisheit, tat es.
 
:Aber Adanos fürchtete sich vor dem Tag, an dem das Tier auf das Land zurückkehren würde.
 
:Aber Adanos fürchtete sich vor dem Tag, an dem das Tier auf das Land zurückkehren würde.
 
:Und so bat er Innos, jenen Teil seiner Macht in seinem Reiche zu belassen, auf dass er sie dem Menschen wiedergebe, falls das Tier zurückkehren sollte.
 
:Und so bat er Innos, jenen Teil seiner Macht in seinem Reiche zu belassen, auf dass er sie dem Menschen wiedergebe, falls das Tier zurückkehren sollte.
:Und Innos, in seiner Weisheit, tat es.
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:Und Innos, in seiner Weisheit, tat es.<ref>[[Vatras' Predigt]]; {{ref|2}}</ref>
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== Einzelnachweise ==
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<references />
  
 
[[Kategorie:Historische Hintergründe]]
 
[[Kategorie:Historische Hintergründe]]
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[[Kategorie:Gothic I]]
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[[Kategorie:Gothic II]]
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[[Kategorie:Gothic 3]]

Version vom 22. November 2019, 13:55 Uhr

Es gibt zwei Berichte über Geschehnisse am Beginn der Zeit. Einer fokussiert den Beginn der Schöpfung und der andere eher den Beginn des Götterkriegs. Überschneidungen der beiden Berichte gibt es wenig.

Im ersten Bericht erscheint Beliar eher als ein eifersüchtiger Gott und im Zweiten als ein Hassender. Was sich aber nicht widersprechen muss. In Geschichten fließt erstens immer Interpretation der Autoren mit ein und zweitens kann Beliar, nachdem er und Innos verbannt wurden und die Zerstörung der Welt nicht mehr schaffbar war, immer noch kurz versucht haben, sich zu integrieren.

Solange die Sphären frei zugänglich waren, war es realistisch, dass Beliar alle Schöpfung zerstören konnte. Danach musste er selbst Teile der Schöpfung als seine Diener nutzen, um Einfluss auf die Welt zu nehmen. Selbst, wenn er die Diener seiner Brüder vernichten lässt, bleiben seine Diener immer noch zurück als Teil der Schöpfung Innos' und Adanos'.

Erster Bericht

Das Wissen über diesen Bericht erhalten wir durch die „Lehren der Götter“.

Band 1

Der erste Band beschreibt die Gebote der Götter und ihre Domänen.

"Höre die Worte der Götter, denn es ist ihr Wille, dass sie gehört werden. Befolge die Lehren der Götter, denn es ist ihr Wille, dass sie befolgt werden. Achte die Priester der Götter, denn sie sind erwählt.

Die Worte Innos: Und möget ihr nicht verstehen, so zweifelt nicht an den Worten der Priester, ihr Tun ist gerecht und weise. Denn ich bin die aufgehende Sonne, das Licht und das Leben. Und alles was da wider der Sonne, ist wider mir und soll verbannt sein auf immer und ewig in die Schatten.

Die Worte Adanos: Arbeite und lebe, denn der Tag ist gemacht dafür, dass der Mensch arbeite. Suche das Lernen und Wissen, auf dass Du es weitergeben kannst, denn so bist Du geschaffen worden. Wer aber müßig und faul, der soll verbannt werden auf immer und ewig in die Schatten.

Die Worte Beliar: Wer aber handelt unrecht und gegen den Willen der Götter, den will ich strafen, den Körper mit Schmerz, Leid und Tod, den Geist werde ich aber zu mir nehmen auf immer und ewig in die Schatten."[1]

Band 2

Der zweite Band beschreibt die Geburt der Götter und ihre Schöpfungen und Segen.

"Vom Anbeginn der Zeit: Es ward noch kein Tag oder Nacht und kein Wesen zog über die Welt. Da erschien der Welt Innos und sein Licht erhellte alles. Und Innos schenkte der Welt das Leben. Da aber kein Wesen im Licht des Innos leben kann, schuf er die Sonne. Das Licht war aber noch zu stark. Da teilte sich Innos und schuf Beliar. Beliar brachte die Nacht. Nun konnten die Menschen sein. Da teilte sich Innos erneut und schuf Adanos. Adanos gab den Menschen die Vielseitigkeit, Wissen, Neugier und Mut. Innos war sehr zufrieden mit sich und seinem Werk.

Und er beschloss die Menschen Adanos ganz zu überlassen, um zu ruhen. Beliar aber wurde von Neid zerfressen, denn die Menschen beteten nicht zu ihm und ruhten des Nachts. Da wurde er zornig und er formte sich einen Menschen. Einen Menschen, der nur ihn anbeten sollte. Der Mensch aber ward genau so wie alle anderen Menschen. Beliar wurde so stark von Zorn erfüllt, dass er den Menschen tötete und sprach: Wenn sie mich nicht anbeten, dann sollen sie mich fürchten. Und er schuf den Tod und nahm den Menschen das Leben."[2]

Band 3

Der dritte Band beschreibt, wie den Menschen die Magie geschenkt wurde. Teile dieses Berichts tauchen in der Geschichte "Die Flut", aus einem anderen Blickwinkel erzählt, wieder auf.

"Innos gab den Menschen die Macht ihn zu hören und zu ihm zu sprechen. Er gab ihnen die Macht große Wunder zu vollbringen. Und er nannte sie Magie. Mit dieser Macht konnten die Menschen die Welt frei nach ihrem Willen gestalten. Es gab keine Grenzen, die Innos ihnen aufzeigte. Und so hatten die Menschen Teil an der göttlichen Schöpferkraft. Aber die Menschen waren sich alle gleich und das gefiel ihnen nicht. Also nahm er denen die unzufrieden waren, die Kraft. Die wenigen, die sich dankbar zeigten, stellte Innos über alle anderen.

Diese Menschen wurden alsbald verehrt und gefürchtet und wurden Priester genannt. Doch auch unter ihnen gab es viele, die bald unzufrieden waren. Und so kam es, dass sie zu Adanos beteten und ihren Ursprung vergassen. Die Riege der Priester war gespalten. Kriege wurden entfesselt und auch der Glaube an die göttliche Allmacht war bald schon nur noch Mythos. So teilten sich die Priester. Die dem Adanos folgten nannte man nun Magier des Wassers, die Geweihten des Innos hießen aber die Magier des Feuers."[3]

Die Flut

"Am Anfang zogen die Nomaden über das Land

und der ewige Wanderer führte sie

und Innos sprach zu denjenigen Wanderer:

"Leg deinen Stab beiseite."

und an seiner statt gab ihm Innos das Zepter

und der ewige Wanderer wurde sein Diener

und Innos verlieh ihm einen Teil seiner göttlichen Macht

auf dass er dem Wirken Beliars einhalt gebiete

und die Macht war Feuer

und er lenkte es nach seinem Willen

aber einige unter den Nomaden wollten Innos nicht folgen

und das Volk der Nomaden ward gespalten

und die Innos folgten errichteten große Tempel und wurden das Volk von Varant.

und das Zepter war ihr Zeichen der Herrschaft

und Innos sprach zu seinen Dienern:

"Errichtet mir ein Portal, auf dass ich auf immer über die Welt herrsche."

und seine Diener taten, wie ihnen geheißen ward

als aber Beliar sah, was die Diener Innos taten, schrie er vor Zorn

und ein Wesen von uralter Macht hörte seinen Ruf

und erhob sich aus der Erde

und andere große Wesen mit ihm

aber die Zeit der großen Wesen war vorbei, denn so war Adanos' Wille

aber Adanos ließ die Flut kommen und das Wesen wurde fortgespült von der Erde

als der Diener Innos erkannte was geschah

ließ er die fünf göttlichen Artefakte in die Tempel bringen

und das Volk von Varant ging unter

und Zepter und Stab versanken in den Wassern

und so sprach Adanos zu seinen Brüdern:

"Nie mehr sollt ihr mein Land betreten, denn es ist heilig, und so soll es sein.""[4]


Zweiter Bericht

Das Wissen über den zweiten Bericht erfahren wir durch Vatras' Predigt aus Khorinis.

Vatras
Aber das Licht war eine Qual für Beliar. Und alles, was Innos erschuf, wurde von Beliar zerstört.
Adanos aber sah, dass so nichts sein konnte. Kein Licht und keine Dunkelheit.
Und so stellte er sich zwischen seine Brüder, um ihren Streit zu schlichten. Und es gelang ihm nicht.
Aber dort, wo Adanos stand, ward ein Ort, an dem Innos und Beliar keine Macht hatten.
Und an diesem Ort waren Ordnung und Chaos zugleich. Und so ward das Meer erschaffen.
Und das Meer gab das Land frei. Und es entstanden alle Wesen. Bäume wie Tiere. Wölfe wie Schafe. Und zuletzt entstand der Mensch.
Und Adanos gefiel, was entstanden war. Und er erfreute sich an allen Wesen gleichermaßen.
Aber so groß war der Zorn Beliars, dass er über das Land kam und das Tier erwählte.
Und Beliar sprach zu ihm. Und das Tier ward ihm Untertan.
Und Beliar verlieh ihm einen Teil seiner göttlichen Macht, auf dass es das Land zerstöre.
Aber Innos sah, was geschehen war. Und auch er betrat das Land und er erwählte den Menschen.
Und Innos sprach zu ihm. Und der Mensch ward ihm Untertan.
Und Innos verlieh ihm einen Teil seiner göttlichen Macht, auf dass er dem Wirken Beliars Einhalt gebiete.
Und Beliar sprach zu einem weiteren Wesen. Aber Adanos ließ die Flut kommen, und das Wesen wurde fortgespült von der Erde.
Aber mit ihm fortgespült wurden Bäume und Tiere. Und Adanos überkam eine tiefe Trauer.
Und so sprach Adanos zu seinen Brüdern: Nie mehr sollt ihr mein Land betreten. Denn es ist heilig. Und so soll es sein.
Aber der Mensch und das Tier führten Krieg auf dem Land Adanos'. Und der Zorn der Götter war mit ihnen.
Und der Mensch erschlug das Tier und es ging ein in Beliars Reich.
Adanos aber sah, dass nun Ordnung und Chaos ungleich waren und er bat Innos, dem Menschen seine göttliche Macht zu nehmen.
Und Innos, in seiner Weisheit, tat es.
Aber Adanos fürchtete sich vor dem Tag, an dem das Tier auf das Land zurückkehren würde.
Und so bat er Innos, jenen Teil seiner Macht in seinem Reiche zu belassen, auf dass er sie dem Menschen wiedergebe, falls das Tier zurückkehren sollte.
Und Innos, in seiner Weisheit, tat es.[5]

Einzelnachweise

  1. Lehren der Götter Band 1; in Gothic
  2. Lehren der Götter Band 2; in Gothic
  3. Lehren der Götter Band 3; in Gothic
  4. Die Flut; in Gothic 3
  5. Vatras' Predigt; in Gothic II
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