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Minental

Aus Gothic Almanach

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Zur Zeit der Barriere

Das Minental von Khorinis ist weithin bekannt, da das magische Erz dort am häufigsten und in hoher Anzahl auftaucht. Zur Zeit der Barriere wurde das Tal von den Gefangenen als Kolonie bezeichnet.

Früheste Aufzeichnungen

Anfangs war das Tal eine Grafschaft, dessen Besitzer in der Felsenfeste wohnte, der letzte bekannte Graf war Bergmar zu Westfeld, welcher das Tal jedoch aufgrung von Schulden oder eines verlorenen Krieges für nur 400 Pfund Gold verkaufen musste.[1]

Orkkriege und Errichtung der Barriere

Zur Zeit der Orkkriege machte der König das Tal zur Gefangenenkolonie.
Einige Jahre später errichteten Magier eine magische Barriere um das Tal, die außer Kontrolle geriet und sich nicht mehr öffnen ließ. Die Wärter der Gefangenen wurden getötet und über die Jahre entstanden im Tal drei verschiedene Lager, die von Gefangenen regiert und bewohnt wurden.

Das alte Lager befand sich genau im Zentrum des Tals. Um mehr Platz für die Bewohner zu schaffen, wurde um die steinerne Burg noch ein hölzerner Außenring gebaut, der von Holzpalisaden umgeben war.
Nördlich und östliche des Lagers flossen zwei Flüsse, die beide ins Meer mündeten und im Nord-Westen, wie Nord-Osten gab es zwei Wälder für die Jagd und somit die Selbstversorgung des Lagers.

Das neue Lager wurde an einem See gebauten, dessen Abfluss sie stauten, um dort ihre Reisfelder anzulegen. Der einzige Reis der Kolonie wuchs hier.

Der größte See des Tals lag aber im Süden, im Orkgebiet, an dem ein Dämonenbeschwörer einen Turm errichtete. Zwei der drei Flüsse des Minentals entstanden in diesem See. Einer passierte das alte Lager in dessen Osten und einer floss weiter östlich an der Bergfeste vorbei und bildete naher der Küste einen kleinen See und den Sumpf.

Das Lager, das hier errichtet wurde wurde durch Stelzen sehr hoch gebaut, um dem nassen Boden zu entgehen. In diesem Sumpfgebiet gab es das größte bekannte Aufkommen an Sumpfkraut und hier wurde es zuerst als Nutzpflanze entdeckt.

Insgesamt wurden hier drei Minen im Tal erschlossen:

Im Tal herrschte stehts ein gemäßigtes Klima und die Landschaft war eine Wald- und Wiesenlandschaft. Mit Ausnahme natürlich der höher gelegenen Orte, die entsprechend karger und Vegetationsloser waren und mit Ausnahme des Sumpfes.

Das Minental

Zusammenbruch der Barriere

Nach dem Fall der Barriere

Schließlich brach die Barriere in sich zusammen. Zu diesem Zeitpunkt war sie zwischen 10[3] und 20[4] Jahren alt. Die Gefangenen, die ihren Zusammenbruch überlebten, flohen aus dem Tal. Und Paladine, die nach dem Erz geschickt wurden, übernahmen das alte Lager. Doch Drachen und eine Orkarmee kamen ins Lager und brachten Zerstörung. Der hölzerne Außenring des alten Lagers verbrannte so gut wie vollständig.

Nach einiger Zeit errichteten die Orks eine große Palisade vor dem ehemaligem Sumpflager um dahinter ihre Truppen zu sammeln. Über die Entwicklungen hinter diesem Wall ist nichts bekannt.

Die Drachen aber, als magische Wesen, brachten klimatische Veränderungen. An einem Ort an dem ein Drache lebt, verändert sich die Umgebung und passt sich der Physiologie des Drachens an.

  • So entstand durch den Sumpfdrachen im Süd-Westen des alten Lagers ein neues Sumpfgebiet, samt neuer Flora und Fauna.
  • Südlich des alten Lagers wurde ein Feuerdrache auf einem hohen Bergheimisch. Er heizte den Berg auf bis Flammen aus ihm loderten und er Vulkan genannt wurde.
  • In der alten Bergfestung im Süd-Osten war nie sehr viel gewachsen, aber nun wurde es eine steinerne Einöde.
  • Der gesamte Bereich des neuen Lagers und sogar noch weiter hinaus, wurde eine eisige Schneelandschaft, in der Eiswölfe und Golems weilten.

Ob diese Veränderungen der Drachen nach ihrem Tod bestehen bleiben, bleibt abzuwarten.

Auch viele andere Orte im Minental wurden karger und eintöniger. Vielleicht durch die Drachen, den Jahreseitenwechsel oder die Märsche der vielen neuen Truppen, die einfach nur das Gras abnutzen.



Einzelnachweise

  1. Besitzurkunde der Festung; in Gothic
  2. Ein Buddler, der dabei war; in Gothic
  3. in der Zeittafel aus dem Handbuch zu Gothic 3
  4. Ein Buddler, der schon lange einsitzt; in Gothic
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