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Reisfelder

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Die großen Reisfelder zur Zeiten der Barriere

Allgemeines

Als Reisfelder wurden die großen Felder des Neuen Lagers in der von einer magischen Barriere umgebenen Strafkolonie von Khorinis bezeichnet. Die riesigen Felder erstreckten sich zwischen den beiden Toren des Lagers. Der Ort war besonders gut geeignet, da sich oberhalb der Felder ein großer See befand. Nur ein dicker Damm trennte den See von den Feld. Ab und zu wurde dann Wasser hindurchgelassen, um die Felder zu bewässern. Verwaltet wurden sie von dem sogenannten Reislord, der vermutlich auch die Idee hatte, solche Plantagen zu errichten. Daher heuerte dieser einige Schläger an, die Neulinge packten und zur Arbeit auf die Felder beförderten. Falls die Neulinge nicht gehorchen wollten oder zu spät zu ihrer Arbeit kamen, wurden sie mit Schlägen belohnt.

Außerdem gilt zu sagen, dass die Arbeiter, sogenannte Reisbauern, unter harten Bedingungen den Reis anbauen und abbauen mussten. Das Wasser, das täglich verteilt wurde, reichte gerade nur für die Hälfte der Bauern. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass einige der Arbeiter langsam den Verstand verloren und der Dummheit verfielen. Doch die Reisfelder waren eine wichtige Einnahmequelle für das Lager. Nachdem der Reis abgebaut wurde, gelangte er in die Kneipe des Lagers, wo es von Jeremiah zu unterschiedlichen Produkten verarbeitet wurde. Häuptsächtlich waren dies der berühmte Reisschnaps und gewöhnliche Reissuppe.

Nach dem Fall der Barriere und der Verbannung des Schläfers wurde das Lager jedoch verlassen und die Reisfelder wurden nicht mehr genutzt. Als dann der Eisdrache Finkregh seinen Hort im Neuen Lager aufschlug, wurden die Felder von einer dicken Eis- und Schneeschicht umhüllt und die Felder gerieten wohl in Vergessenheit.

Wichtige Personen

Reislord

Der Reislord vor seinem Lagerhaus

Der Reislord war einer der ersten Sträflinge der Kolonie von Khorinis. Vermutlich war er bereits dort gefangen, als die Barriere noch gar nicht errichtet war. Nach dem Gefangenenaufstand unter der Barriere übernahmen die Sträflinge die Herrschaft und das spätere Alte Lager enstand. Zunächst war auch der Reislord Angehöriger dieses Lagers. Doch offensichtlich war er auf Freiheit aus, denn als sich die Sträflinge später aufspalteten und Lee mit einigen Gefolgsleuten sowie den Wassermagiern das sogenannte Neue Lager gründete, um Pläne zu schmieden, wie sie die Barriere zerstören könnten, schloss sich der Reislord diesen Menschen an.

Als das Neue Lager errichtet wurde, kam er aufgrund der geographischen Gegebenheiten auf die Idee, Felder für den Reisanbau anzulegen, um die Nahrungsversorgung des Lagers zu unterstützen. Da Reisfelder bewässert werden müssen und ein großer Fluss seinen Weg durch das Lager nahm, war der Eingangsbereich des Neuen Lagers ein nahezu idealer Ort, um solche Felder anzulegen. Also errichteten die Bewohner des Neuen Lagers unter Leitung Homers einen großen Damm, der den Fluss zu einem künstlichen See aufstaute. Danach wurden Neulinge aufgegriffen, die "gut genug" für die Anlage der Felder sowie deren Bewirtschaftung waren. Der Umstand, dass die Reisbauern einem gewissen Arbeitszwang unterlagen, dürfte maßgeblich dazu beigetragen haben, dass der Reislord seine Bezeichnung erhielt. Nebenbei verwaltete er vermutlich auch das Lagerhaus und somit die Nahrungsversorgung des Lagers. Er war jedoch bei vielen Menschen, besonders den Reisbauern, nicht sonderlich beliebt, da er ziemlich arrogant und hochnäsig war. Ständig reckte er seinen Oberkörper über die Felder und genoss seinen hohen Rang.

Lefty

Lefty auf den Reisfeldern

Lefty war ein Bandit und die rechte Hand vom Reislord. Seine Hauptaufgabe bestand darin, die Bewirtschaftung der Reisfelder sicherzustellen, was in der Praxis bedeutete, dass er Bauern zur Arbeit auf den Feldern anhielt, unabhängig davon, ob diese dort arbeiten wollten oder nicht. Lefty war der Anführer eines kleinen Schlägertrupps und beutete die Menschen gnadenlos aus. Der Held besiegte ihn schließlich im Zweikampf, nachdem auch er von Lefty zur Arbeit auf den Feldern gezwungen worden war. Fortan musste Lefty genau die Aufgabe übernehmen, die er ursprünglich dem Helden zugedacht hatte: Die Bauern bei ihrer täglichen Arbeit mit Wasser zu versorgen.

Horatio

Horatio auf den Reisfeldern

Horatio arbeitete einst als Schmied. Er wurde in die Strafkolonie geworfen, weil er bei einer Kneipenschlägerei seinen Kontrahenten durch einen sehr harten Schlag (versehentlich) getötet hatte. Er schloss sich dem Neuen Lager an und schwor, niemals wieder jemanden anzugreifen. Infolgedessen suchte er sich eine friedliche Betätigung und arbeitete fortan als einfacher Bauer auf den Reisfeldern des Lagers. Durch seine frühere Arbeit als Schmied wusste Horatio sehr genau, mit welcher Technik man seine körperliche Stärke optimal zur Entfaltung bringt. Er wäre ein passabler Kämpfer gewesen, was seinem Umfeld durchaus bewusst war – Söldner und Banditen respektierten ihn gleichermaßen.

Horatio konnte den Reislord nicht ausstehen, wegen seines Schwurs jedoch nichts gegen ihn unternehmen. Der Held lernte von ihm, wie man "richtig" hart zuschlägt, nachdem dieser versprach, es dem Reislord und dessen Schlägern heimzuzahlen.

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