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Rhobar I.: Unterschied zwischen den Versionen

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== Jugend ==
 
== Jugend ==
 
Rhobar war ein Barbar des [[Feuerclan]]s<ref>[[Frithjof/Dialoge#Der_Glaube|Der König des Flachlandes]]</ref>, ein Bewohner des eisigen Landes [[Nordmar (Land)|Nordmar]]. <br>
 
Rhobar war ein Barbar des [[Feuerclan]]s<ref>[[Frithjof/Dialoge#Der_Glaube|Der König des Flachlandes]]</ref>, ein Bewohner des eisigen Landes [[Nordmar (Land)|Nordmar]]. <br>
In seiner Jugend streifte er über die Eisfelder des Nordens und lebte als Jäger. Eines Tages schließlich griff ihn ein gewaltiges Biest, ein wahres Monster, an. Rhobar floh in Todesangst in eine Höhle und versteckte sich dort vor dem Biest. Doch das gewaltige Monster spürte ihn auf. Rhobar griff in seiner Verzweiflung hinter sich und hielt plötzlich ein Flammenschwert in den Händen. Er verließ die Höhle und stellte sich dem Monster zum Kampf und erschlug es mit einem einzigen Schlag.<ref>[[Geschichte_von_Rhobar|Rhobars Biografie]]</ref>
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In seiner Jugend streifte er über die Eisfelder des Nordens und lebte als Jäger. Eines Tages, als er ohne Waffen durch die Eiswüste wanderte, griff ihn ein gewaltiges Biest, ein wahres Monster, an. Rhobar floh in Todesangst in eine Höhle und versteckte sich dort vor dem Biest. Doch das gewaltige Monster spürte ihn auf. Rhobar griff in seiner Verzweiflung hinter sich und hielt plötzlich ein Flammenschwert in den Händen. Er verließ die Höhle und stellte sich dem Monster zum Kampf und erschlug es mit einem einzigen Schlag.<ref>[[Geschichte_von_Rhobar|Rhobars Biografie]]</ref>
  
Von nun an war klar, das Rhobar ein besonderer Mensch war. Schon bald hieß es, das er ein Avatar des Feuergottes [[Innos]] sei. Rhobar sammelte Gefolgsleute und freie Krieger um sich und zog nach Süden, nach [[Myrtana]]. Dort beendete er die ewigen Kleinkriege zwischen den Adligen und gründete schließlich das Königreich [[Myrtana]]. Unter seinen Gefolgsleuten befanden sich so berühmte Menschen wie [[Barthos von Laran]], [[Dominique]], [[Lee]] und [[Rigaldo]].
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Von nun an war klar, das Rhobar ein besonderer Mensch war. Schon bald hieß es, das er ein Erwählter des Feuergottes [[Innos]] sei. Rhobar sammelte Gefolgsleute und freie Krieger um sich und zog nach Süden, nach [[Myrtana]]. Dort beendete er die Herrschaft der Orks und gründete schließlich das Königreich [[Myrtana]]<ref>[[Geschichte_von_Rhobar|Rhobars Biografie]]</ref>. Unter seinen Gefolgsleuten befanden sich so berühmte Menschen wie [[Barthos von Laran]], [[Dominique]] und [[Lee]].
  
 
== Der Reichsgründer ==
 
== Der Reichsgründer ==
Seine Herrschaft war von Anfang an weise und gerecht, er selbst achtete die Gesetze der Götter und betete zum Reichsgott [[Innos]], dem Gott des Feuers, der Gesetze und des Lichtes. [[Innos]] selbst sprach zu ihm und bestätigte ihm, dass er ein Avatar dieses Gottes sei. Rhobar war dazu berufen das Land von dem Grauen und dem Horror, welche die Anhänger des [[Beliar]] verbreiteten, zu erlösen.
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Seine Herrschaft war von Anfang an weise und gerecht, er selbst achtete die Gesetze der Götter und betete zum Reichsgott [[Innos]], dem Gott des Feuers, der Gesetze und des Lichtes. Rhobar fühlte sich dazu berufen das Land von dem Grauen und dem Horror, welche die Anhänger des [[Beliar]] verbreiteten, zu erlösen.
  
[[Myrtana]] blühte unter der Herrschaft Rhobars auf. Die Götter waren dem Land gewogen, die Landwirtschaft erwirtschaftete Jahr für Jahr grössere Erträge und in den Minen des Reiches wurde Kupfer, Bronze und [[Eisenerz]] abgebaut. Auf der Insel [[Khorinis (Insel)|Khorinis]] wurde zudem [[Magisches Erz]] in grösseren Mengen abgebaut und zu den Schmieden in [[Nordmar]] verschifft. Sowohl in Nordmar als auch in der Hauptstadt selbst standen gewaltige Hochöfen, die dieses Erz einschmolzen und so zur Weiterverarbeitung vorbereiteten. Die Handelsflotte von [[Myrtana]] war durch den schwunghaften Erzhandel gewachsen. Sie befuhr nicht nur das Myrtanische Meer, sondern stieß auch zu den [[Südliche Inseln|Südlichen Inseln]], dem [[Östliches Archipel|Östlichen Archipel]] und natürlich zu den Nachbarländern Myrtanas vor.
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[[Myrtana]] blühte unter der Herrschaft Rhobars auf. Die Götter waren dem Land gewogen, die Landwirtschaft erwirtschaftete Jahr für Jahr grössere Erträge und in den Minen des Reiches wurde Kupfer, Bronze und [[Eisenerz]] abgebaut. Auf der Insel [[Khorinis (Insel)|Khorinis]] wurde zudem [[Magisches Erz]] in grösseren Mengen abgebaut und zu den Schmieden in [[Nordmar]] verschifft. Sowohl in Nordmar als auch in der Hauptstadt selbst standen gewaltige Hochöfen, die dieses Erz einschmolzen und so zur Weiterverarbeitung vorbereiteten.<ref>Quelle?</ref> Die Handelsflotte von [[Myrtana]] war durch den schwunghaften Erzhandel gewachsen. Sie befuhr nicht nur das Myrtanische Meer, sondern stieß auch zu den [[Südliche Inseln|Südlichen Inseln]], dem [[Östliches Archipel|Östlichen Archipel]] und natürlich zu den Nachbarländern Myrtanas vor.<ref>Quelle?</ref>
  
Während Rhobars Herrschaft machten auch Kunst, Kultur und vor allem die Wissenschaften große Fortschritte. Die Magier konnten viel über die Sterne, die Welt und die Bewegungen der Himmelskörper herausfinden. Sie schrieben dieses Wissen nieder und sorgten so für dessen Verbreitung. [[Barthos von Laran]] war wohl der wichtigste und gelehrteste dieser Magier und Wissenschaftler.
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Während Rhobars Herrschaft machten auch Kunst, Kultur und vor allem die Wissenschaften große Fortschritte. [[Barthos von Laran]] war ein Magier des Reiches der viel über Magie und Götter forschte und Bücher darüber schrieb.<ref>[[Die Gabe der Götter (Schrift)]]</ref><ref>[[Geheimnisse der Zauberei (Schrift)]]</ref>
  
Kriege gab es wenige. Versprengte [[Orks|Orktrupps]], [[Goblins|Goblinbanden]] und verschiedene Monster stellten für die gut gerüsteten Truppen, besonders für die [[Paladine|Elitetruppen]], keine Herausforderung dar. Rhobar selbst war ein sehr guter Kämpfer und blieb im direkten Zweikampf zeitlebens unbesiegt. Er wusste sehr gut wie man Schlachten gewann. Leider musste er dieses Wissen sehr bald in viel grösserem Maßstab anwenden.
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Kriege gab es wenige. Versprengte [[Orks|Orktrupps]], [[Goblins|Goblinbanden]] und verschiedene Monster stellten für die gut gerüsteten Truppen, besonders für die [[Paladine|Elitetruppen]], keine Herausforderung dar. Rhobar selbst war ein sehr guter Kämpfer und blieb im direkten Zweikampf zeitlebens unbesiegt. Er wusste sehr gut wie man Schlachten gewann. Leider musste er dieses Wissen sehr bald in viel grösserem Maßstab anwenden.<ref>Quelle?</ref>
  
 
== Die Kreuzzüge ==
 
== Die Kreuzzüge ==
Um die Anhänger, Kreaturen und Schergen des [[Beliar]] endgültig zu vernichten, startete Rhobar die [[Kreuzzüge]]. Seine [[Paladine]], unter ihnen der legendäre [[Dominique]], überrannten die Verteidigungsstellungen der [[Orks]] und der anderen Kreaturen des Bösen. Nach schweren und verlustreichen Schlachten wurde erst der nördliche und dann auch der westliche Beliar-Tempel zerstört. Diese Siege bedeuteten eine Wende im ewigen Krieg der Götter. Nach langer Zeit schien [[Innos]] die Oberhand zu gewinnen und [[Beliar]] vor der endgültigen Niederlage zu stehen. Doch [[Adanos]] griff ein und ließ die beiden letzten [[Beliartempel]] verschwinden. Er tat dies, um das Gleichgewicht zwischen Ordnung und Chaos zu erhalten. Damit endeten auch die Kreuzzüge.<ref>[[Pyrokar über die Beliartempel (Dialog)|Hochmagier Pyrokar über Beliars Tempel]]</ref>
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Um die Anhänger, Kreaturen und Schergen des [[Beliar]] endgültig zu vernichten, startete Rhobar die [[Kreuzzüge]]. Seine [[Paladine]], unter ihnen der legendäre [[Dominique]], überrannten die Verteidigungsstellungen der [[Orks]] und der anderen Kreaturen des Bösen. Nach schweren und verlustreichen Schlachten wurde erst der nördliche und dann auch der westliche Beliar-Tempel zerstört. Diese Siege bedeuteten eine Wende im ewigen [[Krieg der Götter]]. Nach langer Zeit schien [[Innos]] die Oberhand zu gewinnen und [[Beliar]] vor der endgültigen Niederlage zu stehen. Doch [[Adanos]] griff ein und ließ die beiden letzten [[Beliartempel]] verschwinden. Er tat dies, um das Gleichgewicht zwischen Ordnung und Chaos zu erhalten. Damit endeten auch die Kreuzzüge.<ref>[[Pyrokar über die Beliartempel (Dialog)|Hochmagier Pyrokar über Beliars Tempel]]</ref>
  
 
== Die Schlacht um Varant ==
 
== Die Schlacht um Varant ==
 
Leider erweckten die Siege der [[Paladine]], der grosse Reichtum [[Myrtana]]s und die Verbreitung des Innos-Glaubens den Neid und den Hass der Nachbarn. [[Varant (Land)|Varantener Reiterheere]] und [[Varant (Land)|Varantener Flotten]] überfielen mitten im Frieden das glückliche Reich. Die Kriegsherren [[Gellon und Lukkor]] wollten [[Myrtana]]s Schätze für [[Varant (Land)|Varant]] erobern. Zudem waren die meisten Bewohner [[Varant (Land)|Varants]] Anhänger des dunklen Gottes [[Beliar]].
 
Leider erweckten die Siege der [[Paladine]], der grosse Reichtum [[Myrtana]]s und die Verbreitung des Innos-Glaubens den Neid und den Hass der Nachbarn. [[Varant (Land)|Varantener Reiterheere]] und [[Varant (Land)|Varantener Flotten]] überfielen mitten im Frieden das glückliche Reich. Die Kriegsherren [[Gellon und Lukkor]] wollten [[Myrtana]]s Schätze für [[Varant (Land)|Varant]] erobern. Zudem waren die meisten Bewohner [[Varant (Land)|Varants]] Anhänger des dunklen Gottes [[Beliar]].
  
Nach langer Verteidigung gegen die zahlenmässig überlegenen Heere und Flotten aus [[Varant (Land)|Varant]] führte König Rhobar trotz seines fortgeschrittenen Alters seine Armee persönlich zum Gegenangriff. Er stieß in die rechte Flanke des Gegners vor, trennte Gellons Heer von Lukkors Streitkräften und zerschlug deren Nachschublinien. Dies zwang die Kriegsherren zurückzuweichen. Rhobar folgte ihnen mit seinen Truppen und kämpfte die folgenden vier Jahre auf varantenischem Gebiet. Die Myrtaner eroberten zahlreiche Dörfer und Festungen. Alles was sie nicht halten konnten, machten sie dem Erdboden gleich, so das Varant nach diesen vier Jahren ebenso verwüstet war wie [[Myrtana]].
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Nach langer Verteidigung gegen die zahlenmässig überlegenen Heere und Flotten aus [[Varant (Land)|Varant]] führte König Rhobar trotz seines fortgeschrittenen Alters seine Armee persönlich zum Gegenangriff. <br>
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Er stieß in die rechte Flanke des Gegners vor, trennte Gellons Heer von Lukkors Streitkräften und zerschlug deren Nachschublinien. Dies zwang die Kriegsherren zurückzuweichen.<ref>[[Schlacht um Varant (Schrift)|Schlacht um Varant Band 1]]</ref> <br>
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Gellon verstarb in den Kämpfen gegen Rhobar. <ref>[[Schlacht um Varant (Schrift)|Schlacht um Varant Band 1]]</ref> <br>
  
Nach einer Schlacht vor den Toren von [[Bakaresh]], die Gellon verlor, öffnete die Stadt dem Sieger kampflos die Tore. Während der Schlacht hatte Rhobar zum Entsetzen der Varantener einen magisch verstärkten und durch normale Waffen unverwundbaren Steingolem mit dem [[Hammer Innos'|Heiligen Hammer]] zerstört. Diese Tat entmutigte die restlichen varantener Truppen so sehr, dass sie die Flucht ergriffen. König Rhobar zog als strahlender Sieger in die Stadt ein. Er ließ Gellon hinrichten.
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Nach einer Schlacht vor den Toren von [[Bakaresh]]<ref>Quelle?</ref>, die Gellon verlor, öffnete die Stadt dem Sieger kampflos die Tore. Während der Schlacht hatte Rhobar zum Entsetzen der Varantener einen magisch verstärkten und durch normale Waffen unverwundbaren Steingolem mit dem [[Hammer Innos'|heiligen Hammer]] zerstört. Diese Tat entmutigte die restlichen varantener Truppen so sehr, dass sie die Flucht ergriffen. König Rhobar zog als strahlender Sieger in die Stadt ein.  
  
In seiner Weisheit ließ Rhobar den Varantenern weitgehend ihre Freiheit, es gab keine Versklavungen und keine Plünderungen in der varantenischen Hauptstadt. Dieses großzügige Verhalten festigte seine Herrschaft in Varant und entzog dem überlebenden Kriegsherren Lukkor viel Unterstützung.
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Aufgrund seines hohen Alters verließ Rhobar die Schlachtfelder nach Gellons Tod. <br>
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General [[Lee]] lockte Lukkor und seine Streitkräfte in eine Falle und besiegte ihn. So beendete der General den Krieg ohne den König.<ref>[[Schlacht um Varant (Schrift)|Schlacht um Varant Band 2]]</ref>
  
 
== Tod und Nachfolge ==
 
== Tod und Nachfolge ==
Die Hauptstadt von Varant fiel im Herbst, aber schon im Winter des gleichen Jahres verstarb König Rhobar. Das Alter, die Sorge um die Zukunft des Reiches und die Strapazen des jahrelangen Feldzuges hatten ihren Tribut gefordert. König Rhobar wurde unter großer Anteilnahme des Volkes beigesetzt. Wie es nach altem Brauch Sitte war, sprachen die Großen des Reiches, allen voran Lord [[Dominique]], Marschall [[Rigaldo]], Magier [[Barthos von Laran]] und General [[Lee]], zu Ehren des Toten und rühmten alle seine Taten. Sein Sohn [[Rhobar II|Rhobar]] trat als rechtmäßiger Erbe die Thronfolge an.
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Die Hauptstadt von Varant fiel im Herbst, aber schon im Winter des gleichen Jahres verstarb König Rhobar<ref>Quelle?</ref>. Das Alter, die Sorge um die Zukunft des Reiches und die Strapazen des jahrelangen Feldzuges hatten ihren Tribut gefordert. <br>
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Sein Sohn [[Rhobar II|Rhobar]] trat als rechtmäßiger Erbe die Thronfolge an.
  
Die von König Rhobar aufgestellten Armeen blieben auch nach seinem Tod siegreich. Paladin Lord [[Dominique]], Träger des [[Schild des Feuers|Feuerschildes]], besiegte die [[Orks]] in einem grossen Feldzug auf den [[Südliche Inseln|Südlichen Inseln]]. General [[Lee]] gelang es schließlich den Kriegsherren Lukkor zu besiegen und dem Krieg mit Varant ein Ende zu bereiten.
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Die von König Rhobar aufgestellten Armeen blieben auch nach seinem Tod siegreich.  
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Paladin Lord [[Dominique]], Träger des [[Schild des Feuers|Feuerschildes]], besiegte beispielsweise die [[Orks]] in einem großen Feldzug auf den [[Südliche Inseln|Südlichen Inseln]]. <br>
  
 
=Einzelnachweise=
 
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Version vom 8. September 2019, 10:16 Uhr

Statue des Heiligen Rhobar

Der heilige König Rhobar I. war Eroberer und Herrscher von Myrtana, Sieger über die Orks und die Kriegsherren von Varant und der Erwählte des Feuers.

Jugend

Rhobar war ein Barbar des Feuerclans[1], ein Bewohner des eisigen Landes Nordmar.
In seiner Jugend streifte er über die Eisfelder des Nordens und lebte als Jäger. Eines Tages, als er ohne Waffen durch die Eiswüste wanderte, griff ihn ein gewaltiges Biest, ein wahres Monster, an. Rhobar floh in Todesangst in eine Höhle und versteckte sich dort vor dem Biest. Doch das gewaltige Monster spürte ihn auf. Rhobar griff in seiner Verzweiflung hinter sich und hielt plötzlich ein Flammenschwert in den Händen. Er verließ die Höhle und stellte sich dem Monster zum Kampf und erschlug es mit einem einzigen Schlag.[2]

Von nun an war klar, das Rhobar ein besonderer Mensch war. Schon bald hieß es, das er ein Erwählter des Feuergottes Innos sei. Rhobar sammelte Gefolgsleute und freie Krieger um sich und zog nach Süden, nach Myrtana. Dort beendete er die Herrschaft der Orks und gründete schließlich das Königreich Myrtana[3]. Unter seinen Gefolgsleuten befanden sich so berühmte Menschen wie Barthos von Laran, Dominique und Lee.

Der Reichsgründer

Seine Herrschaft war von Anfang an weise und gerecht, er selbst achtete die Gesetze der Götter und betete zum Reichsgott Innos, dem Gott des Feuers, der Gesetze und des Lichtes. Rhobar fühlte sich dazu berufen das Land von dem Grauen und dem Horror, welche die Anhänger des Beliar verbreiteten, zu erlösen.

Myrtana blühte unter der Herrschaft Rhobars auf. Die Götter waren dem Land gewogen, die Landwirtschaft erwirtschaftete Jahr für Jahr grössere Erträge und in den Minen des Reiches wurde Kupfer, Bronze und Eisenerz abgebaut. Auf der Insel Khorinis wurde zudem Magisches Erz in grösseren Mengen abgebaut und zu den Schmieden in Nordmar verschifft. Sowohl in Nordmar als auch in der Hauptstadt selbst standen gewaltige Hochöfen, die dieses Erz einschmolzen und so zur Weiterverarbeitung vorbereiteten.[4] Die Handelsflotte von Myrtana war durch den schwunghaften Erzhandel gewachsen. Sie befuhr nicht nur das Myrtanische Meer, sondern stieß auch zu den Südlichen Inseln, dem Östlichen Archipel und natürlich zu den Nachbarländern Myrtanas vor.[5]

Während Rhobars Herrschaft machten auch Kunst, Kultur und vor allem die Wissenschaften große Fortschritte. Barthos von Laran war ein Magier des Reiches der viel über Magie und Götter forschte und Bücher darüber schrieb.[6][7]

Kriege gab es wenige. Versprengte Orktrupps, Goblinbanden und verschiedene Monster stellten für die gut gerüsteten Truppen, besonders für die Elitetruppen, keine Herausforderung dar. Rhobar selbst war ein sehr guter Kämpfer und blieb im direkten Zweikampf zeitlebens unbesiegt. Er wusste sehr gut wie man Schlachten gewann. Leider musste er dieses Wissen sehr bald in viel grösserem Maßstab anwenden.[8]

Die Kreuzzüge

Um die Anhänger, Kreaturen und Schergen des Beliar endgültig zu vernichten, startete Rhobar die Kreuzzüge. Seine Paladine, unter ihnen der legendäre Dominique, überrannten die Verteidigungsstellungen der Orks und der anderen Kreaturen des Bösen. Nach schweren und verlustreichen Schlachten wurde erst der nördliche und dann auch der westliche Beliar-Tempel zerstört. Diese Siege bedeuteten eine Wende im ewigen Krieg der Götter. Nach langer Zeit schien Innos die Oberhand zu gewinnen und Beliar vor der endgültigen Niederlage zu stehen. Doch Adanos griff ein und ließ die beiden letzten Beliartempel verschwinden. Er tat dies, um das Gleichgewicht zwischen Ordnung und Chaos zu erhalten. Damit endeten auch die Kreuzzüge.[9]

Die Schlacht um Varant

Leider erweckten die Siege der Paladine, der grosse Reichtum Myrtanas und die Verbreitung des Innos-Glaubens den Neid und den Hass der Nachbarn. Varantener Reiterheere und Varantener Flotten überfielen mitten im Frieden das glückliche Reich. Die Kriegsherren Gellon und Lukkor wollten Myrtanas Schätze für Varant erobern. Zudem waren die meisten Bewohner Varants Anhänger des dunklen Gottes Beliar.

Nach langer Verteidigung gegen die zahlenmässig überlegenen Heere und Flotten aus Varant führte König Rhobar trotz seines fortgeschrittenen Alters seine Armee persönlich zum Gegenangriff.
Er stieß in die rechte Flanke des Gegners vor, trennte Gellons Heer von Lukkors Streitkräften und zerschlug deren Nachschublinien. Dies zwang die Kriegsherren zurückzuweichen.[10]
Gellon verstarb in den Kämpfen gegen Rhobar. [11]

Nach einer Schlacht vor den Toren von Bakaresh[12], die Gellon verlor, öffnete die Stadt dem Sieger kampflos die Tore. Während der Schlacht hatte Rhobar zum Entsetzen der Varantener einen magisch verstärkten und durch normale Waffen unverwundbaren Steingolem mit dem heiligen Hammer zerstört. Diese Tat entmutigte die restlichen varantener Truppen so sehr, dass sie die Flucht ergriffen. König Rhobar zog als strahlender Sieger in die Stadt ein.

Aufgrund seines hohen Alters verließ Rhobar die Schlachtfelder nach Gellons Tod.
General Lee lockte Lukkor und seine Streitkräfte in eine Falle und besiegte ihn. So beendete der General den Krieg ohne den König.[13]

Tod und Nachfolge

Die Hauptstadt von Varant fiel im Herbst, aber schon im Winter des gleichen Jahres verstarb König Rhobar[14]. Das Alter, die Sorge um die Zukunft des Reiches und die Strapazen des jahrelangen Feldzuges hatten ihren Tribut gefordert.
Sein Sohn Rhobar trat als rechtmäßiger Erbe die Thronfolge an.

Die von König Rhobar aufgestellten Armeen blieben auch nach seinem Tod siegreich. Paladin Lord Dominique, Träger des Feuerschildes, besiegte beispielsweise die Orks in einem großen Feldzug auf den Südlichen Inseln.

Einzelnachweise

  1. Der König des Flachlandes
  2. Rhobars Biografie
  3. Rhobars Biografie
  4. Quelle?
  5. Quelle?
  6. Die Gabe der Götter (Schrift)
  7. Geheimnisse der Zauberei (Schrift)
  8. Quelle?
  9. Hochmagier Pyrokar über Beliars Tempel
  10. Schlacht um Varant Band 1
  11. Schlacht um Varant Band 1
  12. Quelle?
  13. Schlacht um Varant Band 2
  14. Quelle?

Vorlage:Avatare und Erwählte

Könige und andere Staatsoberhäupter

Myrtana

Rhobar I. · Rhobar II. · Kan (Eroberer) · Lee (Regent) · Rhobar III.

Varant

Gellon & Lukkor · Zuben

Südliche Inseln

Lord Tronter (Verwalter) · Ethorn VI

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