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Klaue Beliars

Aus Gothic Almanach

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Die Klaue Beliars

Die Klaue Beliars ist, wie der Name erahnen lässt, ein vom dunklen Gott Beliar geschaffenes Schwert.[1]

Die Macht der Klaue

Die einzigartige Macht der Klaue liegt darin, dass sie sich den Fähigkeiten ihres Trägers anpasst. Eine schwache Person wird das Potential der Klaue nur zu einem geringen Teil abrufen können. In den Händen eines erfahrenen Helden dagegen entfaltet die Klaue ihre ganze Macht und wird zu einer furchterregenden Waffe. Dabei wird nicht die geringste Kraftanstrengung benötigt, um sie führen zu können. Die bemerkenswerteste Eigenschaft ist jedoch, dass auf den Gegner, im Kampf gelegentlich ein Blitz aus dem Himmel niederschlägt, der schwere Verbrennungen verursacht.

Doch um die Fähigkeiten dieses mächtigen Artefakts nutzen zu können, bedarf es der Zustimmung Beliars. Denn die Klaue hat einen eigenen Willen und einen eigenen Verstand und nur ihr Schöpfer Beliar ist dazu in der Lage, sie zum Gehorsam zu zwingen.[2] Einzig nach einem Gebet zum dunklen Gott ist es daher möglich, das Schwert zu führen.[3] Der Preis dafür ist hoch — Beliar verlangt nicht weniger als einen Teil der Lebenskraft des Trägers, bevor er ihm die Waffe gefügig macht.

Geschichte der Klaue

Die Jharkendarer

Und nur wer standhaft in seinem Glauben ist, wird die Klaue führen können, ohne von ihrem Willen und ihrer Bosheit überwältigt zu werden.[4] Leidvoll erfahren musste dies das uralte Volk von Jharkendar, das einst auf der Insel Khorinis beheimatet war. Deren Kriegsherr Quarhodron erbeutete die Klaue und überließ sie, nach seiner Abdankung, seinem Sohn und Nachfolger Rhademes. Dieser erlag dem bösen Willen des Schwertes und führte sein Volk so in einen Bürgerkrieg.

Den wenigen verbliebenen Anführern der Stadt, darunter Quarhodron und der Hohepriester Khardimon, gelang es, Rhademes zusammen mit der Klaue im Adanostempel der Jharkendar einzusperren, auf dass die Waffe nie wieder das Tageslicht erblicke.[5] Den Untergang ihres Volkes konnten sie so aber nicht verhindern, denn Adanos selbst ließ im Zorn eine mächtige Flut über sie kommen und versenkte die ganze Stadt.[6]

Raven

Viele Jahre später, als die Existenz des alten Volkes in Vergessenheit geraten war und das Wasser die Ruinen der Stadt längst wieder freigegeben hatte, gelang es dem Banditenanführer Raven unter dem Befehl Beliars selbst, die Schutzzauber des Tempels zu überwinden und die Klaue zu erbeuten. Mit der Klaue sollte er die Armee des dunklen Gottes bis aufs Festland zu führen und die Menschen zu unterwerfen.[7]

Doch noch bevor Raven den Tempel verlassen konnte, wurde er vom Helden gestellt, der ihn im Zweikampf bezwang und die Klaue an sich nahm. Er musste nun darüber entscheiden, die Klaue selbst im Kampf zu verwenden oder sie vom Wassermagier Saturas im Meer versenken zu lassen, um sie für alle Zeit unschädlich zu machen. Welche Entscheidung er traf, wissen wohl nur er und Saturas.

Einzelnachweise

  1. Saturas über Wesen und Geschichte der Klaue; in Die Nacht des Raben
  2. Saturas über den Willen der Klaue Beliars; in Die Nacht des Raben
  3. Saturas über das Gebet zu Beliar; in Die Nacht des Raben
  4. Saturas über Wesen und Geschichte der Klaue; in Die Nacht des Raben
  5. Hierarchien (Schrift); in Die Nacht des Raben
  6. Nefarius berichtet in Jharkendar über den Untergang des alten Volkes; in Die Nacht des Raben
  7. Raven im Adanostempel (Dialog); in Die Nacht des Raben
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