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Erwählte und Avatare

Aus Gothic Almanach

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Krushak-Statue

Einst, vor Urzeiten, konnten sich alle Götter auf der Welt frei bewegen. Als Innos und Beliar jedoch begannen, die neu entstandenen Lebewesen für ihren Krieg zu missbrauchen, verbannte Adanos seine beiden Brüder aus seiner Sphäre und damit aus der Welt.

Seitdem können Innos und Beliar nur noch indirekt Einfluss auf die Welt nehmen. Sie erwählen Wesen, die Zugang zur Domäne Adanos' haben und lassen diese als Stellvertreter ihren Kampf führen. Diese Erwählten erhalten einen Teil der göttlichen Macht ihres Gottes, um mit dieser Kraft den Sieg erringen zu können. Sie handeln, jedenfalls theoretisch, ausschließlich im Sinne der Götter. Sie versuchen, die jeweils andere Seite zu vernichten.

Diese Wesen werden oft unterteilt in Erwählte und Avatare[1], wobei Avatare als die mächtigeren gelten. Allerdings werden diese meist auch nur Erwählte genannt. Nur der dunkle Magier Xardas bezeichnete den untoten Drachen einst als den "Avatar des Bösen".[2]

Avatare erhalten einen großen Teil göttlicher Macht und können anschließend aus sich selbst großes wirken. Krushak war z.B. mächtig genug die die Barriere auszudehnen und sie in dieser Größe 20 Jahre zu erhalten. Außerdem belegte er die Diener in seinem Tempel mit dem Fluch des Untods und schenkte seinen größten Dienern Unsterblichkeit. Desweiteren befiel er mit seinem Einfluss, die gesamte Bruderschaft im Sumpf.
Erwählten der Götter hingegen wird ebenfalls nachgesagt göttliche Macht in sich zu tragen.[3] Auffällig ist, dass jeder der Erwählten eines der großen Artefakte der Götter trägt. Ohne ihre Artefakte sind sie zwar meist immer noch gute Kämpfer, aber in dem Grad wie es jeder Mensch sein kann.

Die ersten Avatare

Die Reihenfolge der Wesen entspricht der zeitlichen Abfolge ihrer Erwählung durch eine Gottheit.[4]

Erstes Wesen

Um Tod und Zerstörung über die Welt zu bringen, wählt Beliar das Tier als seinen Avatar. "Tier" meint hierbei nichts wie einen Wolf oder Ähnliches, sondern etwas starkes und intelligentes wie es die Drachen heute sind.

Zweites Wesen

Um dem Wirken Beliars Einhalt zu gebieten,[5] erwählte Innos den Menschen als seinen Avatar. Um seinen Bruder zu stoppen, wählte Innos den Anführer eines Nomadenstammes von Varant, den ewigen Wanderer. Er verlieh ihm die Macht der Feuermagie und das Zepter von Varant, um gegen die Finsternis zu kämpfen.

Drittes Wesen

Während die Menschen Innos, ihrem Gott, ein Portal bauten, das sein Reich und diese Welt miteinander verbinden sollten, erblickte Beliar ihr Bestreben und schrie vor Zorn.[6] "Ein Wesen von uralter Macht", weder Mensch noch Tier, erhörte ihn und Beliar sprach zu ihm und wollte es als weiteren Avatar, um seine erste Wahl zu unterstützen und Innos' Diener aufzuhalten.

Da ein weiterer Erwählter Beliars das Gleichgewicht zu seinen Gunsten verschob, griff Adanos persönlich ein und schickte die große Flut auf die Erde und spülte das dritte Wesen hinfort. Und er griff noch weiter ein und verbannte seine Brüder endgültig von der Welt, sodass sie nicht mehr kämpfen und auch keine weiteren Stellvertreter erwählten konnten. Doch der Mensch und das Tier führten weiterhin ihren Krieg. Am Ende erschlug der Wanderer das Tier und schickte es zu seinem Gott.

Daraufhin bat oder befahl Adanos seinem Bruder Innos, den Menschen ihre Macht wieder zu nehmen, um zu verhindern, dass diese die Welt allein in Licht und Ordnung hüllen. Doch alle 1000 Jahre tritt eine bestimmte Sternenkonstellation ein, bei der die Grenzen zwischen den Spähren durchlässig werden und man Beliars Erwählten auf die Erde zurückholen kann. Für diesen Fall bat Adanos seinen Bruder Innos, göttliche Macht auf der Welt zurück zu lassen, um die Menschen zu stärken im Falle der Rückkehr des Tieres. Diese Macht manifestierte sich in verschiedenen Artefakten.

Avatare der jüngeren und jüngsten Vergangenheit

Im Laufe der Zeit gab es mehrere Avatare und Erwählte Innos' und Beliars, die sich gegenseitig bekämpften. Immer wenn die Sternenkonstellation eintrat, und damit die Barrieren zwischen den Sphären durchlässig wurden, kehrte der Beliar-Avatar mittels eines Beschwörungsrituals seiner Anhänger in die Welt zurück. Geschah dies, erwählte auch Innos einen Menschen, um dieser Bedrohung zu begegnen.

  • Ein übler Erzdämon war ein Avatar Beliars. Doch nach seiner Beschwörung verfiel er in einen 1000 jährigen Schlaf, der ihm den Namen Krushak, Schläfer, einbrachte. Während seines Schlafs war er in seinen Handlungen sehr eingeschränkt. Nur kurz vor seinem Erwachen beeinflusste er das Weltgeschehen. Er vergrößerte die Barriere, die ihm zu schaden drohte und beeinflusste die Anhänger der Bruderschaft.
Rhobar nach seiner Erwählung in der Höhle[8]
  • König Rhobar I. war ein Erwählter Innos', der in seinem Namen und als Gegenpol zu Beliars Reich in der Wüste, ein Königreich in Myrtana gründete.[9] Der Heilige Rhobar hatte zu seinen Lebzeiten keinen aktiven Avatar Beliars zu bekämpfen. Dennoch wird er selbst oft als Avatar angesehen[10], da er von Innos erwählt wurde, aber lange Zeit kein Artefakt trug. Als er erwählt wurde, erhielt er von Innos ein flammendes Schwert, welches allerdings kein Artefakt ist, sondern eine Waffe, die mit Magie beschworen werden kann.[11] Später trug er allerdings das Zepter von Varant.
  • Nach dem Fall der Barriere wurde Beliars Avatar auf Irdorath zurück in die Welt gerufen. Hinein in den toten Körper eines Drachen.
  • Nachdem dieser jedoch besiegt wurde, wurde der Dämonenbeschwörer Xardas Beliars Avatar, da er die Macht des untoten Drachen stahl, bevor sie in Beliars Reich zurückkehrte. Er wurde also nicht erwählt und hat nicht vor seinem Gott zu folgen.
  • Bei den Orks gibt es alte Sagen und Märchen über ein Wesen, das sie als Heiliger Feind bezeichnen. Dieser sollte der prophezeite Bezwinger Krushaks sein. Die Magier vom Kreis des Wassers nennen ihn später auch "Bewahrer des Gleichgewichts". Wie sich später heraustellte handelte es sich bei ihm um den Adanos-Avatar.


Fest steht, dass kein Avatar bisher einen echten Sieg erringen konnte. Im Sinne des Gleichgewichts zwischen Gut und Böse, zwischen Ordnung und Chaos, sorgt Adanos dafür, dass keine Seite jemals einen vollständigen Sieg erringt.

Feuermagier

Bemerkenswert ist, dass die Feuermagier sich ebenfalls als die "Erwählten Innos'" bezeichnen. Erwählt, weil Innos die Novizen erwählt, die die Prüfung der Magie ablegen sollen und/oder einfach "dazu auserwählt Priester des Feuers zu sein".
Auch heißt es, sein Innos einst seinen Dienern einen Teil seiner göttlichen Macht verlieh. In diesem Kontext war diese Macht allerdings seine Feuermagie und die Empfänger die ersten Magier.[12]
Das Auge Innos', von dem allgemein geglaubt wird, dass nur Innos' Erwählter es tragen kann, soll allerdings laut dem Orden Innos' auch von Feuermagiern genutzt werden können.[13]

Einzelnachweise

  1. Wie gesagt, kommt der Begriff in Gothic nur einmal vor. Meist benutzen ihn nur die Fans und Entwickler nachträglich
  2. Xardas auf der Esmeralda
  3. Xardas' Pläne für Rhobar und Zuben
  4. Vatras Predigt
  5. ...auf dass er dem Wirken Beliars einhalt gebiete ...; in Gothic 3
  6. Die Geschichte der großen Flut
  7. Zubens Geschichte
  8. Bild ist nur Fanart und dient einzig dazu den Artikel etwas bunter zu machen
  9. Rhobars Geschichte
  10. Tatsächlich passiert es eher in Fankreisen, dass er Avatar genannt wird
  11. Feuerzauber der alten Magie
  12. Der ewige Wanderer und sein Stamm folgen Innos
  13. Lord Hagen zu dem Helden

Erwählte und Avatare

Erwählte
Innos: Rhobar I. · Rhobar II.
Beliar: Zuben

Avatare
Innos: Ewiger Wanderer
Adanos: Der Namenlose Held
Beliar: Erstes Wesen · Drittes Wesen · Schläfer · Untoter Drache · Xardas

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